Elisabeth de Nicolò-Rohr (1943-2024)

Der Vorstand des Vereins Zuger Übersetzer gedenkt mit Trauer und grosser Dankbarkeit der Mäzenin und Kulturförderin Elisabeth de Nicolò-Rohr von Oberwil/Zug. Seit 2009 finanzierte ihr Ehemann Bruno de Nicolò den Anerkennungspreis, der neben dem Zuger Übersetzer-Stipendium alle zwei Jahre durch den Verein Zuger Übersetzer verliehen wird. In den letzten Jahren führte Elisabeth de Nicolò-Rohr dieses Erbe ihres Gatten grosszügig weiter. Sie starb am 7. Dezember 2024 im 82. Altersjahr nach längerer Krankheit.

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Aktuelles

Der Verband der Autorinnen und Autoren der Schweiz A*dS richtete sein Symposium dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Übersetzerhaus Looren, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und dem Centre de traduction littéraire de Lausanne am 1. November im Eisenwerk Frauenfeld aus. Der thematische Fokus lag auf der Förderung von literarischen Übersetzungen in der Schweiz durch die öffentliche Hand.

Pro Helvetia und A*dS haben in den letzten Monaten die Kampagne «Keine Schweiz ohne Übersetzung» lanciert, um den Wert literarischer Übersetzungen sichtbarer zu machen und die Rahmenbedingungen zu verbessern. Anlässlich des Symposiums wurde die Kampagne vorgestellt und verschiedene Aspekte daraus in einem Podiumsgespräch und in Workshops diskutiert. Mehr dazu hier.

Das Highlight der Tagung war aber das Referat von Arno Renken, Professor an der Hochschule der Künste Bern und am Literaturinstitut Biel, unter dem Titel «Ecrire au singulier pluriel. Comment la traduction (nous) relie?»

Unten können Sie für die deutsche Übersetzung von Gabriela Zehnder klicken.