Die Zuger Übersetzer-Gespräche 2023 – mit Fiston Mwanza Mujila und seinen Übersetzerinnen

Die Zuger Übersetzer-Gespräche werden am Freitag, den 24. März mit einem Auftritt des kongolesisch-österreichischen Autors Fiston Mwanza Mujila beginnen. Er wird seinen Roman «Tanz der Teufel», der von südafrikanischem Jazz inspiriert ist, gemeinsam mit dem Musiker Patrick Dunst performen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft und der Bibliothek Zug, die uns für diese Veranstaltung ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt frei.

Die Trägerinnen des Zuger Anerkennungspreises 2021, Lena Müller und Katharina Meyer, sind für die Übersetzung von Fiston Mwanza Mujilas Roman ausgezeichnet worden. Im zweiten Teil der diesjährigen Übersetzer-Gespräche wird Georg Gerber, Vortands- und Jurymitglied der Zuger Übersetzer, mit ihnen das Gespräch suchen. Mit Müller und Meyer kommen zwei Vertreterinnen der jüngeren Generation von Übersetzerinnen zu Wort, die nicht zuletzt aufgrund ihrer dialogisch-rhythmischen Zusammenarbeit faszinieren.

Interview mit Katharina Meyer und Lena Müller in der Zuger Zeitung vom 22.3.23

Diese Veranstaltung findet am Samstagmorgen, den 25. März, in der Eingangshalle des alten Rathauses am Fischmarkt in Zug statt. Beginn um 10.30 Uhr, Eintritt frei. Vorher, um 9.30 Uhr, findet am selben Ort die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins Zuger Übersetzer statt.

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Aktuelles

Der Verband der Autorinnen und Autoren der Schweiz A*dS richtete sein Symposium dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Übersetzerhaus Looren, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und dem Centre de traduction littéraire de Lausanne am 1. November im Eisenwerk Frauenfeld aus. Der thematische Fokus lag auf der Förderung von literarischen Übersetzungen in der Schweiz durch die öffentliche Hand.

Pro Helvetia und A*dS haben in den letzten Monaten die Kampagne «Keine Schweiz ohne Übersetzung» lanciert, um den Wert literarischer Übersetzungen sichtbarer zu machen und die Rahmenbedingungen zu verbessern. Anlässlich des Symposiums wurde die Kampagne vorgestellt und verschiedene Aspekte daraus in einem Podiumsgespräch und in Workshops diskutiert. Mehr dazu hier.

Das Highlight der Tagung war aber das Referat von Arno Renken, Professor an der Hochschule der Künste Bern und am Literaturinstitut Biel, unter dem Titel «Ecrire au singulier pluriel. Comment la traduction (nous) relie?»

Unten können Sie für die deutsche Übersetzung von Gabriela Zehnder klicken.