"Uns hat seit den unbefangensten
Kinderzeiten stets beschäftigt, wo sich der Autor versteckt
hielt, als er die Szene belauerte, die er beschreibt. Wo hat er sich
so unauffällig plaziert? In der für uns beschriebenen Szenerie
gibt es stets einen dusteren Winkel mit abgestoßener Truhe
oder einem Schrank, der ausrangiert und in die Diele hinausgestellt
wurde, und dort steht er nun, so unauffällig und unnütz
wie der Autor, der quasi alles mit eigenen Augen gesehen hat, bloß vor
uns geheimhält, wo diese seine Augen sich befanden … Dort
steht er, den Rock hoch geschlossen, konturenlos und unsichtbar wie
ein japanischer Ninja, ohne zu schnaufen oder sich die Füße
zu vertreten, um ja nichts zu verpassen von dem Geschehen in dem
fremden Leben, das sich nicht vor ihm verbirgt, aus Vertrauensseligkeit
oder Schamlosigkeit oder aus Gewohnheit und Verachtung für ihn."
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