Zuger Übersetzer-Gespräche 2019


Sebastian Guggolz in seinem Verlag in Berlin (© Stefanie Loos)

Buchpremiere Michail Prischwin
Tagebücher Band I 1917 bis 1920

Freitag, 29. November, 20 Uhr - Gotischer Saal, Rathaus Zug

Eveline Passet, Zuger Übersetzer-Stipendium 2017
Sebastian Guggolz, Verleger in Berlin
Michail Schischkin, Autor und Journalist
Moderation: Georg Gerber

Im November 2019 erscheint der erste Band der Tagebücher von Michail Prischwin (1873-1954) auf Deutsch; druckfrisch wird das Buch in Zug präsentiert. Eveline Passet hat die Texte für den Band zusammengestellt und ins Deutsche übertragen. Sie spricht mit ihrem Verleger Sebastian Guggolz sowie dem Autor und Russlandkenner Michail Schischkin, der ein Nachwort zum Band geschrieben hat, über das Übersetzen, Prischwins Tagebücher und deren kulturgeschichtliche Bedeutung.

Verlegerische Pionierarbeit
Der Guggolz Verlag hat sich mit Übersetzungen bedeutender Autoren aus Nord- und Osteuropa, die zu Unrecht kaum mehr bekannt oder vergessen sind, einen Namen gemacht. Jetzt wagt sich der kleine Verlag mit einer vierbändigen Ausgabe an das monumentale Tagebuchwerk des russischen Autors Michail Prischwin. Anlässlich des Erscheinen des ersten Bandes hat Paula Marty, Vorstandsmitglied des Vereins Zuger Übersetzer, mit dem Verleger Sebastian Guggolz über sein ambitiöses Projekt gesprochen.

Interview von Paula Marty mit Sebastian Guggolz 13.11.19

Radiointerview mit Sebastian Guggolz im Deutschlandfunk 13.11.19

Interview von Paula Marty mit Eveline Passet Oktober 2018
 

Christian Hansen: Romane von César Aira übersetzen

Samstag, 30. November, 10.30 Uhr, Gotischer Saal, Rathaus Zug

Christian Hansen, Zuger Anerkennungspreis 2019, im Gespräch mit Georg Gerber

Spätestens seit seinen Übersetzungen der Werke des chilenischen Autors Roberto Bolaño (1953-2003) ist Christian Hansen als herausragender Übersetzer aus dem Spanischen bekannt. Im Moment übersetzt er Romane des Argentiniers César Aira (*1949), von dem Bolaño sagte, in Lateinamerika schreibe niemand so gut wie er. Hansen und Aira - eine glückliche Konstellation. Christian Hansen spricht in Zug über das Übersetzen im Allgemeinen und das der Romane Airas im Besonderen.

Vor der Veranstaltung Kaffee und Gipfeli
 


»Ich habe schimpfen gelernt«

Susanne Lange wurde 2003 für ihre Arbeit an Cervantes’ Don Quijote mit dem Zuger Übersetzerstipendium ausgezeichnet. Jetzt hat sie den Roman Gringo Champ der jungen mexikanischen Autorin Aura Xilonen ins Deutsche übertragen. Röbi Koller sprach mit Susanne Lange anlässlich ihres Auftritts im Zürcher Literaturhaus.
 

Frau Lange, Don Quijote wurde vor rund 400 Jahren geschrieben, Gringo Champ ist eine Geschichte des 21. Jahrhunderts. Die Stoffe, mit denen Sie arbeiten, sind Welten voneinander entfernt.

Es macht den Eindruck, als hätten die beiden Romane nichts miteinander zu tun. Was man aber in beiden findet, ist diese barocke Sprachlust. Bei Don Quijote konnte ich auf die deutschen Barockschriftsteller zurückgreifen, die damals, als sich die deutsche Sprache noch finden musste, sehr viele Wortschöpfungen ausprobiert haben. Davon haben längst nicht alle überlebt, aber sie waren sehr anschaulich. Das war für mich eine Gelegenheit, in den Brunnen der Sprache zu tauchen und gewisse dieser Begriffe wieder hervorzuholen. Der Trübetümpel zum Beispiel, für einen melancholischen Menschen, das versteht man sofort, auch wenn es kein gebräuchlicher Ausdruck mehr ist.

Diese Erfindungslust musste ich auch bei Aura Xilonen einsetzen, um die eigene Sprache der Hauptfigur zu erfinden. Das ist mir generell wichtig: dass man sich auf die Tradition der eigenen Sprache konzentriert und schaut, was für Wortmaterial vorhanden ist. Die Vielfalt der Sprache hervorzukehren – das verbindet die beiden Werke.

Wenn ich Ihnen und Aura Xilonen während des Auftritts im Zürcher Literaturhaus zugehört habe, hatte ich den Eindruck, die Arbeit hätte Ihnen teilweise auch Spass gemacht. Richtig?

Also am Anfang hatte es eher etwas von Verzweiflung! Aber je mehr man reinkam und je besser man den Ton fand, desto amüsanter wurde es, sich Sachen auszudenken. Die meisten Ideen kamen mir ja nachts …

… und Sie haben sich offenbar auch ausgetauscht mit der Autorin.

Ja, ich habe ihr sehr viele Fragen gestellt, die sie dann zögerlich beantwortet hat – manchmal auch nicht. Aber ich habe ein Gefühl dafür entwickelt, wie sie erfindet. Und das war das Wichtigste: Sobald ich wusste, wie sie es macht, konnte ich selber in diese Rolle schlüpfen und drauflos erfinden. In diesem Fall war das die einzige Herausforderung. Wörtlich zu übersetzen hätte gar keinen Sinn gehabt. Deshalb waren beide Arbeiten sehr interessant. Im Übrigen gab es noch eine Parallele: Ich habe schimpfen gelernt – sowohl mit Don Quijote wie auch mit Aura Xilonens Figuren!

Rezension »Neue Zürcher Zeitung«     Rezension »DerSpiegel«   Rezensionen »Perlentaucher«

 


Mit der Sprache zaubern

Susanne Lange, Preisträgerin des Zuger Übersetzerstipendiums 2003, hat Gringo Champ, das Romandebüt der jungen Mexikanischen Autorin Aura Xilonen, ins Deutsche übertragen. Ein kompromissloser und wuchtiger Roman einer mutigen, engagierten Schriftstellerin. Xilonen und Lange treten am 7. September in Zürich auf.

Die Neue Zürcher Zeitung ist voll des Lobs - nicht nur für den ersten Roman von Aura Xilonen, den sie mit nur 20 Jahren schrieb, sondern auch für dessen Übersetzung: »Man muss vielleicht schon eine an Cervantes erprobte Übersetzerin sein, um diesem sprachlichen Husarenstück gewachsen zu sein.« (NZZ vom 22.3.19) Xilonen beherrsche alle Register, heisst es weiter, »vom Trash über die Komik bis zum Sentimentalen, doch nie gerät die Sprache vor Anstrengung ins Schwitzen. Da ist eine tänzerische Leichtigkeit, wie sie nur das Schwerste erträgt.«

Wer die Autorin und deren Übersetzerin live erleben möchte, sollte den Auftritt der beiden Frauen am 20jährigen Jubiläum des Zürcher Literaturhauses nicht verpassen. Details dazu gibt es über folgenden Link: Jubiläum 20 Jahre Literaturhaus Zürich


Aktuell


»DeepL-Translator wird nie den Übersetzerpreis gewinnen«

Zahlreich und buntgemischt war das Publikum, das sich im Festsaal des Theater Casino einfand, um an der feierlichen Verleihung des Zuger Übersetzer-Stipendiums und des Zuger Anerkennungspreises teilzunehmen. Unter den Gönnerinnen, Freunden und Mitgliedern des Vereins Zuger Übersetzer waren bekannte Gesichter aus der Fachjury, Vertreterinnen und Vertreter befreundeter Übersetzerorganisationen sowie als Repräsentanten von Stadt und Kanton Stadtpräsident Karl Kobelt und Regierungsrat Stephan Schleiss auszumachen.

Mit grosser Freude begrüßte Hanspeter Uster, Präsident der «Zuger Übersetzer», die Gäste, allen voran die beiden diesjährigen Preisträger. Am Sonntag, den 16. Juni 2019 wurde Berthold Zilly das mit 50'000 Franken dotierte 12. Zuger Übersetzer-Stipendium für die enorm anspruchsvolle Übersetzung von João Guimarães Rosas Prosadichtung «Grande Sertão: Veredas» verliehen. Christian Hansen erhielt den 11. Zuger Anerkennungspreis in Höhe von 10'000 Franken für die Übersetzung von César Airas Erzählung «Das Testament des Zauberers Tenor» als Beispiel seiner übersetzerischen Mitarbeit an der sogenannten «Bibliothek Aira» des Verlags Matthes & Seitz.

Höhepunkte im vielstimmigen Rede-Reigen waren u.a. die wortmächtige Laudatio des Schriftstellers Hans-Christoph Buch auf Berthold Zilly sowie die Lesungen der beiden Übersetzer (vgl. Link). Stadtpräsident Karl Kobelt betonte in seiner Rede die visionäre Kraft der Gründerinnen und Gründer des Vereins Zuger Übersetzer. Literaturübersetzung sei eine «analoge» Kunst und unter der fast flächendeckenden Vorherrschaft des Digitalen zu einem unverzichtbaren Gegenpol geworden. Es brauche in der global gewordenen Welt den echten Dialog und weniger die Leistung von Algorithmen, um sich näher zu kommen. Als Grenzgänger zwischen den Sprachen öffneten die Literaturübersetzer dafür die Türen. «‹DeepL-Translator›, die bekannte Übersetzermaschine, wird nie den Zuger Übersetzerpreis gewinnen», so das entschiedene Fazit des Zuger Stadtpräsidenten.

Ausführlicher Bericht von Paula Marty (pdf) 
Laudatio von Hans-Christoph Buch (pdf)

 


Rückblick

Mitgliederversammlung des Vereins Zuger Übersetzer

Mittwoch, 3. April 2019, Galerie Billing Bild Baar

Vereinspräsident Hanspeter Uster leitete die jährliche Mitgliederversammlung, die zum ersten Mal an einem neuen Ort stattfand. Vielen Dank, Gaby und Gert Billing, für die Gastfreundschaft. Im Anschluss an die offizielle Versammlung führte Dr. Georg Gerber (Vorstandsmitglied und Präsident der Jury) ein Gespräch mit Prof. Thomas Hunkeler von der Universität Freiburg. Hunkeler ist letztes Jahr neu in die Jury des Zuger Übersetzer-Stipendiums gewählt worden. Die Themen des Gesprächs waren die Situation des Französischen als Schul- und Studienfach sowie die Verbindung der Sprachen und Literaturen in der Schweiz. Thomas Hunkeler ist Mitinititant eines grossen Forschungsprojekts, das sich zum Ziel genommen hat, eine Literaturgeschichte zu schreiben, die die Verbindungen zwischen den Literaturen und Literaturinstituten der verschiedenen Landesteile aufzeigt.

 Galerie Billing Baar
 

Fotos Christoph Balmer (Zuger Übersetzer)
 



Elizabeth Bishop: Gedichte - übersetzt von Steffen Popp (Anerkennungspreis der Zuger Übersetzer 2015)

Die Neue Zürcher Zeitung widmet dem Gedichtband von Elizabeth Bishop, der im Carl Hanser Verlag München in einer zweisprachigen Ausgabe erschienen ist, einen ausführlichen Text. Titel: »Dieser Gedichtband taugt gut als Atlas für rastlose Seelen«. Rezension NZZ vom 10.2.19


Zuger Übersetzer-Stipendium 2019 an Berthold Zilly
Anerkennungspreis an Christian Hansen

Das zwölfte Zuger Übersetzer-Stipendium in der Höhe von SFr. 50'000 geht an Berthold Zilly (Berlin) für die Übersetzung des Romans Grande Sertão: Veredas von João Guimarães Rosa. Das Buch wird im Hanser Verlag (München) erscheinen. Den Zuger Anerkennungspreis in der Höhe von SFr. 10 000.- erhält Christian Hansen (Berlin, Madrid). Er übersetzt für Matthes & Seitz (Berlin) Werke von César Aira.
Die Preisverleihung findet am 16.6.2019 in Zug statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


Literaturpreise 2019 des Bundesamtes für Kultur

Zsuzsanna Gahse erhält den Schweizer Grand Prix Literatur 2019 für ihr originelles Werk zwischen Poesie und Prosa. Der Spezialpreis Vermittlung geht gleichzeitig an das Centre de traduction littéraire in Lausanne und das Übersetzerhaus Looren. Medienmitteillung des Bundesamtes für Kultur

Der Verein Zuger Übersetzer gratuliert Zsuzsanna Gahse und den Kolleginnen der beiden Übersetzerhäuser herzlich zu den Auszeichnungen. Interview mit Gabriela Stöckli, Leiterin des Übersetzerhauses Looren und Irene Weber Henking, Leiterin des Centre de traduction littéraire de Lausanne.


Wir wünschen allen Frohe Festtage und einen guten Start ins 2019!

Der Vorstand des Vereins Zuger Übersetzer.


Andrej Bitow (1937-2018)

Der Autor des Romans »Puschkinhaus«, für dessen Übersetzung Rosemarie Tietze 2005 das Zuger Übersetzer-Stipendium erhalten hat, ist am 3. Dezember in Moskau verstorben. Andrej Bitow war mehrmals in Zug zu Besuch. Der Verein Zuger Übersetzer behält ihn in guter Erinnerung.

Lesen Sie den Nachruf auf Andrej Bitow in der  NZZ vom 4.12.18


Die Zuger Übersetzer-Gespräche 2018 im Rückblick

 

Der Lyrikabend (20.11.): Jürg Scheuzger, Steffen Popp und Ilma Rakusa


Die Zuger Übersetzer-Gespräche am 10.11.18 mit Jürg Scheuzger (Moderator, links) sowie Andreas Tretner und Eveline Passet


Übersetzer-Gespräche vom 9.11.18 mit den Verlegern Sabine Dörlemann und Sebastian Guggolz. Moderation: Jürg Scheuzger.

Ausführlicher Bericht über die Zuger Übersetzer-Gespräche 2018: Verleger und Übersetzerinnen mit Entdeckerqualitäten

Interview mit Eveline Passet: Zu entdecken - eine Grosserzählung über die Sowjetunion in Tagebuchform

 


Zuger Übersetzer-Stipendium 2019

Der Verein Zuger Übersetzer (vormals Dialog-Werkstatt Zug) vergibt das Übersetzer-Stipendium 2019.

Das Übersetzer-Stipendium von SFr. 50 000.- soll die professionelle Übersetzung eines literarisch und kulturell bedeutenden Werkes in die deutsche Sprache ermöglichen und auszeichnen. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine Fachjury. Antragsberechtigt sind Übersetzerinnen und Übersetzer, welche die Übertragung eines belletristischen Werkes planen. Von den Bewerbern sollten bereits Übersetzungen in Buchform vorliegen.

Die Bewerbungsunterlagen können bis 1. November 2018 angefordert werden von

Zuger Übersetzer
Georg Gerber
Steinbaumstrasse 14
CH 8925 Ebertswil


oder

georg.gerber@zugeruebersetzer.ch
 


Danke, Christa!

Der Verein Zuger Übersetzer hat nach dem Gründerpräsidenten Jürg Scheuzger nun auch Christa Kamm verabschiedet, die an Scheuzgers Seite seit 1997 den Verein prägte. Sie war Vizepräsidentin, Aktuarin, Sekretärin, Gastgeberin, Netzwerkerin und gute Seele in einem.

(v.l.n.r.) Matthias Haldemann, Direktor Kunsthaus Zug
Christa Kamm, Gründungsmitglied Verein Zuger Übersetzer (ehemals Dialog-Werkstatt Zug)
Hanspeter Uster, aktueller Präsident Verein Zuger Übersetzer
Jürg Scheuzger, Gründerpräsident Verein Zuger Übersetzer (ehemals Dialog-Werkstatt Zug)

Es war Christa Kamms Wunsch, zu ihrem Abschied vom Verein Zuger Übersetzer eine Führung durch das Kunsthaus Zug anzubieten, mit dem sie seit dessen Gründung als Vermittlerin und Mäzenin eng verbunden ist. Der bereits an der Generalversammlung vom letzten April zurückgetretene Gründerpräsident Jürg Scheuzger dankte seiner Kollegin, die wertvolle, unbezahlte (wie auch: unbezahlbare) Arbeit geleistet hat.

Matthias Haldemann, der Direktor und Kurator des Kunsthauses Zug, führte gemäss Kamms Wunsch den Vorstand und einige Vereinsmitglieder durch die Ausstellung »Autor auf Reisen« des Ungarischen Schriftstellers und Fotografen Péter Nádas sowie durch die Zusammenstellung »Die Sammlung zur Sammlung«. Er nahm Bezug auf den früheren Namen des Vereins Zuger Übersetzer (bis 2017: Verein Dialog-Werkstatt Zug) und stellte mehrere Werk-Dialoge zwischen zeitgenössischen und historischen Arbeiten der Stiftung Sammlung Kamm vor. Über Zeiten und Kulturen hinweg stellten diese für ihn auch eine Übersetzungs- und Vermittlungsarbeit dar.

16. August 2018


Literarischer Monat: Spezialausgabe »Von der Kunst des literarischen Übersetzens«

Mit Beiträgen von Camille Luscher, Philippe Jaccottet und Ulrich Blumenbach sowie einem Übersetzungsexperiment mit Adolf Muschg


Zuger Übersetzer:
Der neue Präsident heisst Hanspeter Uster

An der Mitgliederversammlung vom 3. April 2018 im Zuger Siehbachsaal wurde Jürg Scheuzger, der Gründer und erste Präsident des Vereins Zuger Übersetzer, in Ehren verabschiedet und sein Nachfolger mit Akklamation gewählt.

Impressionen der Mitgliederversammlung des Vereins Zuger Übersetzer 2018 mit anschliessendem Apéro
















Fotos Marcel Kaufmann

Eindrücke von den Übersetzergesprächen
mit Andreas Nohl und Lars Claßen (Lektor beim dtv-Verlag)

Freitag, 24. November 2017, Gotischer Saal, Rathaus Zug

»Ich habe im Anschluss die beiden Geschichten, die Andreas Nohl 'angelesen' hat, in der Schmidt/Wollschläger-Übersetzung zur Hand genommen und tatsächlich die Frage, weshalb eine Neuübersetzung Sinn macht, schlagend beantwortet erhalten.«
Heinz Morf, Vorstand Zuger Übersetzer

Übersetzer Andreas Nohl (links) und Lektor Lars Claßen diskutieren
über die Neu-Übersetzung von Edgar Allen Poes »Unheimliche Geschichten«
(Foto Heinz Morf)

Jürg Scheuzger, Präsident des Vereins Zuger Übersetzer
(Foto Heinz Morf)


Zuger Übersetzer-Stipendium 2017
an Eveline Passet
Anerkennungspreis an Andreas Nohl

Das elfte Zuger Übersetzer-Stipendium in der Höhe von SFr. 50’000 geht an Eveline Passet (Berlin) für die Übersetzung der Tagebücher von Michail Prischwin. Die geplanten vier Bände erscheinen im Guggolz Verlag (Berlin).
Den Zuger Anerkennungspreis in der Höhe von SFr. 10'000 erhält Andreas Nohl (Augsburg). Er übersetzt für dtv die Werke von Edgar Allan Poe.
Die Preisverleihung fand am 11.6.2017 in Zug statt.

 Laudatio auf Eveline Passet   Laudatio auf Andreas Nohl


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